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2. Freundschaftsfischen am Weeger

Titelbild - 2. Freundschaftfischen am Weeger 2008
(Alle Bilder im Bericht können durch Anklicken vergrößert werden)

Rückblick: Wie es dazu kam...
Im April 2007 veranstalteten Plu und Zakkes das erste Mal ein „Freundschaftsfischen“ am Weeger. Teilnehmer waren ein Team aus Dortmund (damals Mirco, Beutler und Feff), ein Team aus Ostfriesland (Hase & Ich) sowie die beiden Ausrichter selber als „Team Langenfeld“. Es wurde abgemacht, dass das Team, welches an dem Wochenende das höchste Gesamtgewicht an Karpfen auf die Matte legt einen Wander-Pokal bekommen und zudem im darauf folgenden Jahr das nächste Freundschaftsfischen ausrichten würde.

Mirco Zwirnlein - 31er Schuppi

platzMirco mit dem Siegerfisch beim ersten Freundschaftsfischen

Es war aber auch von vornherein klar, dass an allererster Stelle ein geselliges, lustiges Miteinander stehen sollte und kein ernsthaftes „Wettfischen“. Diese Vorgabe setzten wir alle voll um und hatten eine Menge Spaß. Fische wurden nicht ganz so viele gefangen (genau zwei waren es…) und Mirco sicherte mit einem 31er Schuppi den Sieg für das Team Dortmund, womit Dortmund auch als Austragungsort für das 2008er Freunschaftsfischen fest stand.
Da Mirco & Co aus beruflichen Gründen allerdings keine Zeit fanden das Event vorzubereiten, erklärten sich Plu & Zakkes bereit die Organisation ein weiteres Mal zu übernehmen.

Vom 05. – 07. September 2008 fand das zweite Freundschaftsfischen somit wieder am Traumsee Weeger statt. Da dieses Gewässer Harald und mich schon seit unserem allerersten Besuch (siehe Bericht von 2006!) in seinen Bann gezogen hatte, waren wir nicht gerade traurig über diesen Umstand… Zwinkersmiley
Traumsee Weeger
Der Weeger - ein absolutes Traumgewässer

Dortmunder Selbstbau-Futterboot

platzDie Futterboote waren im Dauereinsatz

Ankunft - Location - Dauerregen...
Wir kamen am Freitagmittag am Weeger an. „Team Langenfeld“ war schon anwesend, „Team Dortmund“ würde erst abends aufschlagen, da Mirco und Beutler noch arbeiten mussten. Feff hatte dieses Mal leider keine Zeit. Zakkes und Plu erklärten uns welche interessanten Stellen man von unserer Stelle aus befischen konnte und dann fuhren wir unseren Bereich noch einmal mit dem Futterboot mit Echolot ab. Dabei fanden wir auf der Seite die ich befischen wollte unter anderem in 160 Metern Entfernung ein kleines Plateau, das sich im Verlauf des Wochenendes als absoluter Glücksfall heraus stellen sollte.

Kurze Besprechung der Futtertaktik, dann wurden die Ruten ausgebracht. Um 17 Uhr war alles erledigt und als wir gerade zum gemütlichen Teil übergehen wollten, fing es heftig an zu regnen. So mussten die ersten Fachsimpeleien eng zusammen gerückt unter unseren Schirmen stattfinden.

Der Fux - 29er Schuppi

platz29er Schuppi - Was für ein Start!

Anglerlatein im Basis-Camp

platzDer zentrale Treffpunkt...

Der erste Abend, die ersten Fische...
Schon um 18.30 Uhr lief meine Rute auf dem erwähnten Plateau das erste Mal ab und mit einem makellosen 29er Schuppi setzte sich das Team Ostfriesland erst einmal an die Spitze.
Auch beim Team Langenfeld folgte kurze Zeit später der erste Run, leider ging der Fisch jedoch verloren.

Gegen 20.30 Uhr kamen auch die von diversen Staus aufgehaltenen Dortmunder endlich an und mit vereinten Kräften halfen alle beim Tackleschleppen, damit sie ihre Ruten noch fertig machen konnten, bevor es völlig dunkel war.

Trotz des weiter anhaltenden Regens folgte ein lustiger Abend. Viel Zeit zum Sitzen und Quatschen hatten wir jedoch nicht: Das Plateau erwies sich weiter als produktiv und bis 22 Uhr fanden noch drei gewaltige Brassen ihren Weg in unseren Kescher. Da wir jedes Mal mit dem Futterboot die Stelle wieder anfahren mussten und dies im Dunkeln gar nicht so einfach war, verbrachten Harald und ich die meiste Zeit des Abends im Regen.

Um 22 Uhr war die Beißphase der Brassen plötzlich vorbei. Zwar waren Brassen nicht unbedingt unsere Zielfische, trotzdem machte uns deren Fressaktivität zuversichtlich, dass sich in der Nacht auch noch der ein oder andere Karpfen an den Seidenraupenboilies gütlich tun würde.

Da der Tag lang und anstrengend gewesen war, wurde es nicht mehr allzu spät bis alle auf ihren Liegen lagen und nach wenigen Minuten wurde das monotone Geräusch der Regentropfen auf dem Zeltdach von lautem Schnarchen übertönt.

Teamarbeit im Drill

platzUnglaublich kampfstarke Fische

Knappe Führung nach der ersten Nacht
Die Nacht verstrich ereignislos, doch im ersten Morgengrauen war es wieder die Plateau-Rute die ablief. Ein 14er Schuppi wurde schnell gewogen und dann zurück ins Wasser entlassen. Der verhältnismäßig harte Drill erinnerte mich daran wie kampfstark die Fische in diesem Gewässer sind und dass ich im letzten Jahr bei sechs Bissen nicht einen einzigen Fisch landen konnte!
Zum Glück lief es dieses Mal besser. Auch Plu & Zakkes hatten in der Nacht zugeschlagen und drei Fische von 10, 12 und 12 Pfund gefangen. Nur bei Mirco & Beutler hatte sich nichts getan, was sie aber mit viel Humor wegstecken konnten.

Bei einem leckeren Kaffee wurde kurz Zwischenbilanz gezogen: Team Ostfriesland mit 43 Pfund knapp in Führung vor Team Langenfeld mit 34 Pfund, Team Dortmund noch blank.

Kay Zakkes Marfels mit 30er Spiegler

platz30 Pfund - der "Fisch des Tages"

Kay Zakkes Marfels mit 30er Spiegler

platzVerzweiflung beim Team Dortmund...

Ernst FUX Weerts - neuer PB 33 Pfund

platzDas i-Tüpfelchen!!!

Biss auf Biss!
Da das Wetter nach einigen kurzen Schauern am Vormittag immer besser wurde, folgte ein toller Tag, an dem wir die meiste Zeit zusammensaßen und so manch lustige Geschichte erzählt wurde. Auch die Fische spielten weiter mit - leider nur bei uns und den Langenfeldern. Den "Fisch des Tages" fing Zakkes um 17.30 Uhr: Ein strammer Spiegler von genau 30 Pfund!

Zwar bekam Mirco am frühen Abend auch noch einen Run, der Fisch verabschiedete sich jedoch nach kurzem Kontakt - es sollte scheinbar einfach nichts sein mit einem Dortmunder Fisch an diesem Wochenende.

Bei uns erfolgten auch weiterhin alle Bisse an meiner Plateaurute, nur ein einziger Fisch tanzte aus der Reihe und biss bei Harald an einem anderen Spot, riss aber im Drill ab. Bedenkt man, dass beim ersten Freundschaftsfischen nur zwei Fische gelandet wurden, war die Ausbeute schon enorm.
Kurz bevor wir uns schlafen legen wollten, hatten wir vier Fische gefangen (29+14+26+20=89Pfd) und Team Langenfeld sogar fünf (10+12+12+30+13=77Pfd).
Würde die knappe Führung reichen um das Event 2009 nach Ostfriesland zu holen?.

Der nächste Fisch schien die Entscheidung zu bringen. Die Plateau-Rute lief ein letztes Mal ab und nach einem tollen Drill glitt mein neuer „Personal Best“ in den Kescher – ein bildhübscher 33er Spiegler (der nebenbei unseren Vorsprung auf 45 Pfund ausbaute…)!
Ich kriege – während ich das jetzt eine Woche später schreibe - immer noch eine Gänsehaut beim Gedanken daran.
Dieser Moment war für mich persönlich das i-Tüpfelchen auf ein perfektes Wochenende.


Aufbruchstimmung und "Endabrechnung"

Zakkes - 34 Pfund spiegler

platz34er Spiegler in letzter Minute

Zakkes - 34 Pfund spiegler

platzGewonnen!!!
Am Sonntagmorgen war schon früh Aufbruchstimmung, da wir alle ab mittags irgendwelchen Verpflichtungen nachkommen mussten.

Team Dortmund war schon abgefahren, der Pokal bei uns im Auto verstaut und gerade wollten Harald und ich uns bei Plu & Zakkes verabschieden… da bekam Zakkes noch einmal eine ordentliche Hupe!

„Pack den Pokal mal wieder aus, lösch die Siegerfotos… dat iss nen guter!“ – typisch Plu!
Zum Vorschein kam am Ende wirklich noch der größte Fisch des Wochenendes: 34 Pfund Spiegelkarpfen!

Nun kam's drauf an. Schnell nachgerechnet:
Ostfriesland 122 Pfund….
Langenfeld 111 Pfund…

Puh! Glück gehabt!


Der Pokal durfte doch im Auto bleiben und im nächsten Jahr sehen wir uns in Ostfriesland.

Ich freu‘ mich jetzt schon auf Euch, Jungs!

Munter bleiben - Euer FUX

P.S.: Dickes DANKE nochmal an Mirco, Beutler, Plu und Zakkes die uns dauernd mit irgendwelchem Zeug aushelfen mussten. Egal ob das Futterboot nicht mehr funktionierte, wir keine vollen Akkus mehr hatten (weil wir so viele Fische gefangen haben…ZWinkersmiley) oder die Schlagschnur zuhause vergessen worden war… mit allem wurde uns ausgeholfen. Ein echtes Freundschaftsfischen eben – ohne Fischneid, ohne Wettkampfatmosphäre. So macht Karpfenangeln richtig Spaß!

Gruppenfoto
2. Freundschaftsfischen am Weeger - wir waren dabei!


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