Print this page

Erstens kommt es anders...

Titelbild: Erstens kommt es anders...

Am 5. September 2007 war es wieder soweit: Ein weiterer unvergesslicher Trip in das gelobte Land sollte beginnen. Markus und ich hatten beschlossen einen See im Waren/Müritz Kreis zu befischen.

Wir waren am Mittwoch so gegen 08:00 Uhr an Markus' Wohnort verabredet und ich traf pünktlich um halb zehn bei Ihm ein. Schnell wurde sein Tackle verstaut und es konnte mit einem ziemlich überladenen Auto losgehen.

Die Fahrstrecke zum See betrug etwa 350 Kilometer von Oldenburg aus und da muss man natürlich in Delmenhorst die erste Pause machen. Grund war aber eher mein Hungergefühl, als Markus' schwache Blase.

Gegen 14:30 Uhr trafen wir bei der Fischerei ein und kauften für 30 Euro die Wochenlizenz für fast alle Seen der Fischerei. Und das sind eine ganze Menge! Leider ist es ja in McPom nicht üblich das man eine Lizenz für so viele Seen bekommt. Meistens wird der ausgewählte See auf der Karte eingetragen und man ist an diesen See gebunden.

Nach der Erledigung der Einkäufe im nahe liegenden Supermarkt ging es direkt zum See und wir haben erst mal einen Platz erkundet an dem wir die Boote ins Wasser lassen konnten.

See in McPomm Bild 1

platz Die Stelle lag gut im Wind.
Markus hatte die Tage zuvor die Wetterlage in der Region beobachtet und via Google Earth eine grobe Location möglicher Angelstellen gemacht.

Der Wind kam aus Nord/Westlicher Richtung und stand beständig auf das Süd/Östliche Ufer.Also hatten wir uns einige Stellen an dem Wind zugewandten Ufer ausgesucht. Aber erstens kommt es anders…

Schnell wurde die Banane aufgebaut, das Schlauchboot aufgepumpt und das Tackle verstaut. Ich habe die Anwohner noch gefragt, ob etwas dagegen spricht wenn wir unser Auto dort abstellen. Ich wurde kurz aufgefordert das Auto noch etwas zur Seite zu stellen, was ich auch machte. Dann folgte noch ein kurzer Smalltalk mit den „Einheimischen“ und ich konnte mir sicher sein das die ein Auge auf mein Auto werfen. Wie heißt es so schön? “Wie man in den Wald ruft….“ Also immer schön freundlich sein und man bekommt nie Probleme!

Wir legten gegen 17:00 Uhr ab und fuhren genau auf die ausgewählte Stelle zu. Der See war lange sehr flach, bevor es dann einen Fahrrinne gab wo der Boden steil abfiel. Außerdem waren sehr viele Schiffe unterwegs die teilweise sehr flott gefahren sind. Da schwankten unsere Boote schon bedenklich. Aber wir haben überlebt…
Umso näher wir der ausgewählten Stelle kamen umso schlechter wurde unser Gefühl. Man sah schon aus weiter Entfernung, dass am Ufer ein weißes Schild stand…als wir dann in Ufernähe waren konnten wir es auch lesen:

Achtung: Wisentreservat! Lebensgefahr!

Toll! Das ganze Ufer war ein Lebensraum für Büffel. Da sollte man sich besser eine andere Stelle suchen. So ein Wisent soll teilweise sehr übellaunig sein, wenn man in seinem Wohnzimmer zeltet. Und wer will schon die ganze Woche Rindfleisch essen?

Clemens im Wasser schiebt Boot

platz


Halb so schlimm dachten wir uns, wir finden schon was anderes. Also erst mal in die eine Richtung das Ufer abgesucht. Aber nach dem Wisentreservat war nur noch ein langer Schilfgürtel. Also in die andere Richtung, da war es dann wieder sehr flach und ich entschloss mich Strom zu sparen und die Boote eine Zeit lang zu ziehen…aber auch hier gab es nur Schilf, Schilf, Schilf….und langsam wurde es dunkel.

Als wir dann das komplette Ufer untersucht hatten, beschlossen wir wieder zum Auto zu fahren und am nächsten Tag einen anderen See aufzusuchen. Auf dem halben Rückweg fiel uns plötzlich auf, dass wir ein Paddel am anderen Ufer haben liegen lassen und die Batterie für den E-Motor wurde langsam immer schlapper. Also im Dunkeln zurück und das Paddel holen. Naja, da war es auch egal und wir genehmigten uns ein paar Bierchen… Am Ausgangspunkt unserer Reise angekommen, verpackten wir das Tackle und haben die Nacht unterm Schirm verbracht.

See in McPomm Bild 2

platz Ein anderer See wurde aufgesucht

Dreikantmuscheln

platz Überall waren Dreikantmuscheln
Wir mussten einen neuen See finden
Am nächsten Tag ging es dann wieder auf die Suche. Wir hatten uns schnell entschlossen einen anderen, in der Nähe befindlichen See zu befischen.

Der See war dadurch gezeichnet, dass das eine Ufer bewaldet war und das andere Ufer war etwas steil abfallend mit sehr großen Steinen und Felsen. Die tiefsten Stellen waren um 24 Meter tief und in dem von uns befischten Bereich war maximal 11 Meter Tiefe zu finden. Auch im und unter Wasser waren sehr große Steine, die das Laufen im Wasser sehr schwer machten. Der See war an den breitesten Stellen etwa 400-500m breit und circa 3 Kilometer in der Länge. Der Boden war größtenteils sehr hart, es gab aber auch schlammige Bereiche.
An jedem Stein, an jedem Stock einfach an allen was im Wasser lag waren sehr viele Dreikantmuscheln angesiedelt.

In diesem See, sollte bei dem Nahrungsangebot und der Wasserfläche wohl der ein oder andere gute Fisch schwimmen.

Wir fanden vielversprechende Stellen
Dort angekommen wieder alles von vorne, Boote aufbauen, Tackle verpacken und eine Stelle suchen. Das war gar nicht so einfach. Also gingen wir an Land und machten uns zu Fuß auf die Suche. Auf meiner Seite fand ich nichts, aber Markus hat dann eine perfekte Stelle entdeckt und da konnten wir problemlos beide Zelte und einen Schirm aufstellen. Ich überließ Markus die Wahl ob er links oder rechts fischen wollte. Er entschied sich für die linke Seite.

Als erstes haben wir mit dem Echolot markante Stellen gesucht. Ich entschied mich zwei Ruten vor einem Schilfgürtel auf der rechten Seite in ca. 150 Metern Entfernung abzulegen. Eine in 3 Metern Tiefe und die Zweite auf 7½ Meter. An dieser Stelle fiel das Ufer sehr schnell steil ab, aber nach 7 Metern verflachte dieser steile Abstieg. Die dritte Rute lege ich in Verlängerung unserer Stelle in ungefähr 50 Meter Entfernung ab; dort war auf 4½ Meter eine Kante unter Wasser, die ich als sehr markant ansah.

Nachdem ich mit dem Echolot die Stellen erkundet hatte, zog ich meinen Neopren Anzug an um mir das ganze mal „Live“ anzuschauen. Ich sah, dass direkt am Schilfgürtel noch Wasserpflanzen, aber auch sehr viele Muscheln und Muschelschalen lagen. An der Stelle in 4½ Metern Tiefe war es teilweise sehr schlammig, aber direkt daneben war harter Boden - wieder mit Muscheln übersäht. Also die perfekten Stellen. Markus fischt ähnlich auf der linken Seite.
Am ersten Tag haben wir sehr viel gefüttert, ungefähr 3kg pro Rute. Insgesamt haben wir in der Woche 25kg Pellets und 25kg Boilies gefüttert. Leider war uns in der ersten Nacht das Glück nicht hold, außer ein paar Brassen lief nichts.
Als ich dann am nächsten Tag wieder zum Futterplatz getaucht bin, konnte ich feststellen, das kaum noch Futter dort lag, die Brassen hatten ganze Arbeit geleistet… Also das ganze von vorne…

Location mit dem Schlauchboot

platz Location ist das A & O
Auch die nächste Nacht blieb ruhig…

Am Samstag gegen 15:00 Uhr entschloss ich mich die Beißflaute zu nutzen und den See näher zu erkunden. Wenn die Fische nicht zu uns kommen, gehen wir zu den Fischen…dachte ich. Also nahm ich das Echolot und paddelte quer über den See und konnte weitere interessante Stellen finden, an welche ich vorhatte am nächsten Tag zu moven…

... aber Erstens kommt es anders…

Ich hörte Markus schon von weitem rufen: "40 Pfund!"
In etwa 1½km Emtfernung zu uns saßen noch ein paar Hunter aus Bitterfeld. Wir haben eine Menge Infos ausgetauscht und ein Bier gab es auch noch dabei. Das ist aber ja fast immer so, trifft man Gleichgesinnte hat man gleich ein Thema und ein Gerstensaft gehört dann dazu…

Sie erzählten mir, dass der See seit geraumer Zeit schon nicht mehr mit Karpfen besetzt wurde, also sollten nur recht große Karpfen im Wasser sein. Weiterhin erfuhr ich, dass der See regelmäßig von Huntern aufgesucht wird und dabei wird meistens recht mäßig gefangen. Aber dafür halt ordentliche Fische…
Wir verabredeten, dass wir noch kurz vor der Abfahrt wieder Kontakt aufnehmen wollten um die Fangerfolge oder Misserfolge zu besprechen. Als ich dann zurück zum Platz fuhr konnte ich erkennen das ein fremdes Boot an unserm Platz ankerte…Was war passiert? Hatte Markus einen Einheimischen aufgemischt und sein Boot gekapert? Sollte die Polizei gekommen sein um uns zu kontrollieren? Waren es weibliche Groupies die die beiden schönsten ostfriesischen Hunter sehen wollten?

Nein...nichts davon... Als ich noch näher kam konnte ich Markus schon grinsen sehen…und nach ein paar weiteren Paddelschläge wusste ich nicht, ob Markus 'ne Banane in der Tasche hatte oder sich einfach freute was gefangen zu haben…Aber dann hört ich ihn auch schon rufen: “40 Pfund…!“ - Ja nee is klar…. Aber dann sah ich auch schon einen tollen Fisch im Karpfensack… Wie sich rausstellte, biss der Fisch an meiner Rute in 7½m Tiefe auf einen selbstgemachten Knoblauch/Fisch Boilie mit einem Monstercrab Popup.
Markus war ja alleine am Platz und hat selbstverständlich die Rute ergriffen. Aber da das Ufer durch überhängende Äste gekennzeichnet war konnte er den Fisch nicht allein landen. Also rief er kurzer Hand einen Spinnfischer zu sich. Der junge Mann war auch schnell vor Ort und nahm Markus mit ins Boot. Gemeinsam landeten sie dann sicher den Fisch.

Markus mit 41er Spiegler

Nach dem Wiegen stellten wir fest, dass Markus mit 40 Pfund nicht schlecht geschätzt hatte. Aber um genau zu sein hatte er 41 Pfund. Nicht schlecht für den ersten Fisch…

Schnell wurden Fotos gemacht und wir ließen den Kleinen wieder schwimmen.

Warten auf den Sound der Buzzer

platz Wir warteten auf den Gesangs der STRs
Die Motivation war wieder da
Wenn man den ersten Fisch gelandet hat (dazu noch einen Kapitalen) ist die Stimmung natürlich gleich wieder auf dem Höhepunkt. Und man ist sichtlich motiviert weitere Fische zu fangen.
Also wurden die Köder wieder mit äußerster Genauigkeit ausgelegt. Die nächste Nacht und der Tag brachten aber nichts ein. Wir mussten bis Montagnacht warten um wieder das Singen meiner STR´s zu hören.

Nachts um 02:00 Uhr wurden wir wieder liebevoll geweckt und ab ins Boot. Diesmal biss der Fisch auf der 4½m Stelle auf einen Pfefferminz/Garlic Boilie mit einem Garlic Popup.

Markus ging an die Ruder und ich nahm Kontakt zum Fisch auf. Auch hier merkte man gleich, dass es sich um einen „guten“ Fisch handelte. Der Drill dauerte an und der Fisch blieb hartnäckig auf dem Grund und setzte sein Gewicht ein. Als er dann endlich an die Oberfläche kam, bestätigte sich meine Prognose….ein guter Fisch. Als er endlich ausgedrillt war sollte Markus ihn keschern, er griff hinter sich zum Kescher aber der Griff ging ins Leere…Wo war der Kescher? Er lag definitiv im Heck des Bootes als wir losgepaddelt sind. Aber wir haben ihn wohl im Drill verloren. "Was tun?" sprach Zeus… Also langsam ans Ufer rudern und den Fisch an der Oberfläche halten. Kurz vor dem Ufer sprang ich aus dem Boot, hielt den Fisch auf Spannung und Markus hole den anderen Kescher…. Die Moral von der Geschichte: Ein 2 Euro Netfloat von X2 kann Wunder wirken, wenn man einen hat...

Clemens 34 Pfund

platz

Angelplatz im Wald

platz
Am Ufer wurde er schnell gewogen und zeigte 34 Pfund auf der Waage an. Dann wurde der Fisch eingesackt um bei Tageslicht schöne Fotos machen konnten. Wir haben uns wieder in die Zelte verzogen um noch ein wenig Schlaf zu bekommen, das war aber gar nicht so einfach.

Ein nächtlicher Störenfried
Unser Angelplatz lag ja direkt an einer Wiese in mitten der Natur und als ich gerade wieder im Schlafsack lag hörte ich ein dumpfes Grunzen....Markus?
Nee, der macht andere Geräusche.... Ich hatte die blöde Ahnung, dass sich Wildschweine vor den Zelten aufhalten. Todesmutig nahm ich meinen Klappspaten, eine Taschenlampe und stand in langer Unterhose vor dem Zelt um den Kampf aufzunehmen....

Aber ich habe nichts entdecken können...Also wieder ins Bett...kaum lag ich, gab es wieder seltsame Geräusche...Erneut stürzte ich mich auf den unsichtbaren Feind... wieder nichts... dann sah ich, dass ein Baum sehr stark am Schwanken war.... Also war entweder ein Wildschwein auf den Baum geflüchtet (ich denke aber die können nicht klettern...) oder ein anderes Tier war bei uns - Was könnte das sein?

Ein Marder,ein Waschbär, Markus Pelzer oder etwa Homer Simpsons Spiderschwein? Mittlerweile war auch Markus mit einem Bankstick bewaffnet aus dem Zelt gekommen. Wir konnten aber im Baum nichts erkennen, doch plötzlich fing es an zu regnen - aber nur auf unseren Schirm....das Viech pisst mir auf den Schirm, na warte... Aber auch eine intensive Suche blieb wieder ohne Erfolg...Also wieder ins Zelt und wieder macht das Viech Randale... Also wieder raus und endlich konnten wir dem Feind ins Auge blicken: Es handelte sich um einen Marderhund.
Das ist eine Marderart die mittlerweile in Deutschland heimisch wird und die Dinger sind nicht sehr klein. Er entschloss dann doch sich zu verkrümeln und wir hatten endlich Ruhe. Da sieht man mal wieder welchen Gefahren wir beim Fischen ausgesetzt sind, da soll noch mal einer sagen Fischen entspannt.... Der hätte uns beide beinahe aufgefressen... Na ja, aber ich denke der hatte mehr Angst vor uns als wir vor ihm (vielleicht auch umgekehrt).

Nachdem wir den Fisch am frühen Morgen abgelichtet haben, wurde erst mal ausreichend gefrühstückt und sich von den Ereignissen der Nacht erholt... Die Tage gingen weiter ins Land und außer ein paar Brassen wollte nichts mehr an die Ruten gehen...dachten wir...

Fullrun am letzten Morgen
Am letzten Morgen hatten wir geplant nicht allzu früh aufzustehen, dann in Ruhe zu frühstücken, das Tackle zu verpacken um anschließend die Heimreise anzutreten. Aber da hatte jemand was dagegen. Gegen 6:00 Uhr sang mein Bissanzeiger wieder sein Lied.....Fullrun! Das Lied steht bei mir in den Charts ja auf Platz 1! Also raus aus dem Zelt, rein in die Wathose und Kontakt zum Fisch herstellen.
Beim ersten Kontakt dachte ich, dass es sich um einen kleineren Fisch handeln würde da ich über die geflochtenen Schnur immer nur kleine Schläge in die Rute bekam. Es stellte sich aber raus, dass das Safteyclip samt Blei über das Leadcore gerutscht war somit waren die kleinen Schläge nur das Wackeln des Bleies.

Gedrillt wurde immer vom Boot

platz Wieder ging es ins Boot...
Wieder ging es ins Boot, da der Fisch erneut auf 7½m Tiefe in 150 m Entfernung auf einen selbstgemachten Fisch/Knoblauch Boilie mit Popup gebissen hatte. Markus paddelt wieder fleißig und ich hielt den Druck auf den Fisch aufrecht. Als der Fisch das erste Mal an der Oberfläche auftaucht, dachte ich mir so: "Tja, der hat gute 25-30 Pfund..."
Der Drill dauerte an und der Fisch setzte weiterhin sein Gewicht ein. Als der Fisch dann im Kescher war, schätzte ich Ihn auf 30 Pfund. An Land auf der Matte sah ich, dass es sich doch wohl eher um einen hohen 30er handeln sollte und als ich die Waage anhob pendelte der Zeiger sich auf 43 Pfund ein.

43 Pfund PLATZ
Der Zeiger pendelte sich bei 43 Pfund ein
43 Pfund

Was für ein Fisch...


So kann man sich täuschen, aber man verliert auch ein wenig die Relation, wenn man vorher schon zwei große Fische auf der Matte hatte. Ich mag gar nicht dran denken in heimischen Gewässern zu fischen und einen 16er zu landen.... den schätze ich dann sicherlich auf 5 Pfund... Auch von diesem Fisch machten wir viele Fotos und behandelten ihn waidgerecht zwinkersmiley.

Das letzte Frühstück...

platz
Dann konnten wir unseren Plan umsetzten und das letzte Frühstück in McPom für diesen Trip einnehmen. Anschließend wurde das Tackle verpackt und per Boot ging es zum Auto zurück. Vorher kamen die Hunter aus Bitterfeld noch kurz vorbei und wir hielten ein wenig Carptalk. Sie berichteten uns das sie 3 Fische von 29, 31 und 32 Pfund landen konnten.

Zuhause ließ ich den Trip Revue passieren.
Die Rückfahrt war leider viel zu lange und am Abend lag ich schon wieder auf der heimischen Couch und ließ den Trip Revue passieren.

Wir haben mal wieder viel erlebt, eine Menge Spaß gehabt, gut und lecker gegessen. Dazu noch drei ganz tolle Fische gefangen. Ich persönlich fange ja lieber wenige große Fische als viele Kleine.

Also kann man abschließend sagen, das bei diesem Trip alles gepasst hat. Auch wenn der Anfang etwas holprig war. Auch das Markus und ich uns eigentlich erst kurz kennen und erst einmal vorher zusammen fischen waren war kein Problem, wir verstanden uns prächtig.
Das Zusammenspiel beim Fischen klappte auch ohne Schwierigkeiten, da wir beide recht ähnliche Meinungen vertreten. So konnte jeder noch mehr oder weniger von dem anderen etwas lernen oder zumindest neue Eindrücke gewinnen.

Ich denke, dass ich an diesen Trip noch lange zurück denken werde...und wenn Ihr mich mal seht, dass ich gedankenlos in die Gegend schaue und auf einmal anfange zu grinsen...ja dann kann es gut sein das ich grade an den von mir geschilderten Trip denke!

Ich möchte Markus noch danken, das er an diesem tollen Trip teilgenommen hat und ich hoffe, dass wir das nächstes Jahr wiederholen können...Der See hat uns sicherlich nicht das letzte Mal gesehen.
Nun beginne ich grade mit den Vorbereitungen für den nächsten Trip, der Ende September starten soll. Allerdings diesmal an einen anderen See. Aber es ist ja nicht so, dass ich diesen See so schnell nicht wieder sehen werde….In der ersten Novemberwoche geht es da noch mal hin….

In diesem Sinne Clemens


Du bist hier: Home » Berichte » 2007 » Erstens kommt es anders...