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The story about Angie

Titelbild - The Story about Angie von M. Pludra
(Alle Bilder im Bericht können durch Anklicken vergrößert werden)

Es schneit am See

platzUngemütliches Wetter

Methodmix

platzEin reichhaltiger Methodmix

Der erste Fisch...

platzErst ein 20er Spiegler...

...und der zweite!

platz...dann ein 19er Schuppi!

32er Spiegler

platz32 Pfund pure Power!

Am 25. März machte ich mich mit dem Vorsatz drei Tage lang zu fischen auf an unseren Vereinssee. Trotz der üblen Wetteraussichten!

Ich hatte mich entschlossen auf große Futteraktionen zu verzichten und wollte lieber mit Micropellets und Methodmix arbeiten. Gegen 15 Uhr kam ich im Schneetreiben am See an. Meine Latten legte ich in der ersten Nacht in 7.50m in 5.00m und in 3.00m ab - Bis zum nächsten Morgen passierte aber erst einmal überhaupt nichts.

Den ersten Abend hatte ich genutzt um mein Futter für den nächsten Tag vorzubereiten: Etwas Methodmix, diverse Micropellets (Fisch, Minimilk und Muschel), eine Dose Mais, ne Dose Thunfisch und Hanf - fertig!
Bis zum nächsten Morgen war der Mix gut durchgezogen und ich bestückte eine Rute in 3 Metern Tiefe mit dem Methodmix im Funnelweb. Als Köder kam ein Fischboilie mit Anisaroma zum Einsatz.

Die zweite Rute und dritte Rute nur mit Micropellets (minimilk) im Funnel, dazu Pop Ups damit der Köder schön in der Wolke von den Pellets liegt!

Nun harrte ich erneut der Dinge die da wohl kommen sollten...

Eine halbe Stunde später...
Etwa eine halbe Stunde später lief die Rute in 3m ab und ich konnte einen Spiegler von 20 Pfund auf die Matte legen.

Nur eine Stunde später lief plötzlich auch die Rute in 5m ab, der Fisch ging aber trotz Schlagschnur verloren (Kotz).

Hoch motiviert machte ich die Latte wieder scharf und siehe da: Um ca. 13 Uhr bekam ich an dieser Rute erneut einen Biss und fing einen Schuppmann von 19Pfund!

Bis auf einen Fallbiss blieb es danach den Rest des Tages und die darauf folgende Nacht ruhig!

Am nächsten Morgen um 6 Uhr bestückte ich alle drei Ruten mit frischen Ködern. Die Rute die bisher in 7.5m lag legte ich dabei um auf eine Tiefe von 5,80m weil es die einzige Rute war, an der ich bisher keinen Kontakt gehabt hatte.
Gegen 7.30 Uhr war ich fertig und freute mich auf frische Brötchen die mir Markus B. (Carpri) vorbei bringen wollte! Pünktlich um 8.30 Uhr stand er auf der Matte (...ich meine nicht die Abhakmatte Zwinkersmiley)!

Markus war gerade wieder weg und ich hatte mich auf meine Liege gewuchtet da ging um 10.30 Uhr die Hupe so heftig ab das ich mich entschloss ins Boot zu gehen.

Nach 20 minütigem Drill hatte ich einen 32 Pfund schweren Spiegler im Netz - Danke, geiler Fight!

Ich dachte mir: "Alles richtig gemacht: Rute umgelegt und Erfolg gehabt." Also kam die Rute wieder ab auf ihren Platz.

Nun hielt ich sie in meinen Armen...
Was soll ich sagen keine 10 Minuten später auf der selben Rute wieder Vollrun! Ab ins Boot und nach einem heftigen Drill traute ich kaum meinen Augen: Mein Schatz, ein Albino-Koi Spiegler mit 28Pfund. Als ich ihn übers Netz zog hatte ich Pippi in den Augen, hatte ich ihn doch letztes Jahr schon mal an der Angel und er ging mir kurz vor dem Kescher verloren. Und nun hielt ich Angie doch noch in meinen Armen.
Vergessen die letzten Wochen in denen ich gesundheitliche Probleme hatte, weswegen ich das letzte Mal im November 2007 am Wasser sein konnte! Haben wir nicht ein geiles Hobby?
Angie

Was für ein Geschenk von Mutter Natur!

Gänse füttern mit dem Nachwuchs

platzWir fütterten die verwöhnten Kanadagänse...

Albino-Koi

platzBeim Einpacken: Ein Albino-Koi

Bis zum nächsten Mal

platzGute Reise...

Die Natur erleben...
Gegen Nachmittag besuchte mich meine Frau und meine Tochter. Wir fütterten unsere Kanadagänse mit Toastbrot (die sind voll verwöhnt!).
Wir sahen ein Eisvogel-Pärchen und ich konnte meiner Tochter zeigen, wo die Gänse ihr Nest gebaut haben. Ich bin froh, dass ich meiner Tochter vermitteln kann, wie schön, aufregend und spannend es in freier Natur ist.
Es gibt ja Leute, wenn man die fragt ob sie schon mal einen Eisvogel gesehen haben, antworten sie: "Ja in der Hasseröder Werbung."

Ich packte gerade ein...
Die Letzte Nacht war wie zu erwarten wieder ruhig und ich fing am nächsten Morgen an meine sieben Sachen zu packen - oder waren es doch siebzig sachen?
Markus B. wollte mir um 9 Uhr Brötchen bringen und während ich so einpackte lief erneut die Rute in 5,80 Meter ab!
Als Markus um die Ecke schneit, lege ich gerade einen fast weißen Albino-Koi Spiegler mit 26 Pfund auf die Matte. Markus und Ich schauen uns ungläubig an, mir fehlten die Worte!
Was für ein Angeltrip!Ich packte mit einem breiten Grinsen mein Tackle ins Auto und fuhr zufrieden nach Hause!


Danke...
An dieser Stelle möchte ich mich noch bei Markus, Christian und beim Senior (Heinz G.) bedanken für Fotos machen, Verpflegung und die nette Gesellschaft!

Und last but not least beim Hasen für’s Klicker bauen!

In diesem Sinne:
"Always Tight Lines!" wünscht Euch Sir Plu!


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